Como: Metropole und kulturelles Zentrum am See

Como ist die namensgebende Stadt des gleichnamigen Sees, die an dessen Südufer liegt und eine Ausdehnung von etwa 37 Quadratkilometern hat. Hier leben rund 85.000 Menschen, was Como zu der Gemeinde mit einer der höchsten Einwohnerdichten in Italien macht. Die Stadt liegt zirka 50 Kilometer von Mailand entfernt in der Metropolregion Tessin in der Lombardei. Vor allem das Klima sorgt dafür, dass Jahr für Jahr zahlreiche Menschen sowohl im Winter als auch im Sommer in die Hauptstadt des Comer Sees kommen. Zwar kann es im Winter durchaus kühl werden, jedoch fallen die Temperaturen zu dieser Jahreszeit nur sehr selten unter den Gefrierpunkt.

Die Geschichte von Como zeugt, wie zahlreiche Sehenswürdigkeiten zeigen, von einer langen Tradition. Bereits im 10. Jahrhundert v. Chr. war das Gebiet, auf dem sich die Stadt erstreckt, dicht besiedelt, obwohl sie damals natürlich noch einen dörflichen Charakter besaß. Gegründet wurde sie von den Orobiern. Im Verlauf der Geschichte kam es immer wieder zu kriegerischen Auseinandersetzungen im Stadtgebiet. Den Beginn machten dabei die Kelten. Auch der römische Bürgerkrieg hinterließ seine Spuren in der Stadt, ebenso wie die Unabhängigkeitskriege des 12. Jahrhunderts.

Es gibt jede Menge Sehenswürdigkeiten in Como, die man besuchen kann und sollte. Primär zu nennen ist dabei der Dom, mit dessen Bau im 14. Jahrhundert begonnen wurde. Urlauber zieht es aber auch zum Park der Villa Olmo und zur Kirche San Fedele mit dem Dreikonchenchor. Sehr sehenswert sind zudem die Kathedrale Sant’Abbondio, die älter als der Dom ist, das prachtvolle Stadthaus Casa del Popolo sowie das Museum zum Gedenken an Alessandro Volta. An den Uferpromenaden des Comer Sees kann man dagegen ebenso gut verweilen wie im Park der Villa Olmo. Hier wie dort befinden sich zudem zahlreiche Cafés und Restaurants, in denen man die regionalen Spezialitäten der Region kennenlernen kann.

Es gibt zahlreiche Veranstaltungen, die über das Jahr hinweg Besucher nach Como locken. Nennenswert sind dabei vor allem die zahlreichen Events auf dem Wasser, etwa die Sommerregatta, und die zahlreichen Märkte. In Como wird zudem jedes Jahr im Advent ein Weihnachtsmarkt veranstaltet, der an jene Märkte im deutschsprachigen Raum erinnert. Verwunderlich ist dies aufgrund der geografischen Nähe zur Schweiz nicht. Auch die weltbekannte Seiden-Manufaktur lädt jährlich zu Veranstaltungen und Rundgängen ein, wobei man sich einen Einblick in die Herstellung von Seidenprodukten verschaffen kann. Ansonsten gibt es einmal pro Woche in der Fußgängerzone im historischen Stadtkern einen Wochenmarkt, auf dem regionale Spezialitäten in Hülle und Fülle zum Verkauf angeboten werden.

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